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Titel:Beitragserhebungsberechtigung für eine Kreisstraße geht auch durch eine Straßenbaulastvereinbarung nicht auf die Gemeinde über
Autor:Kronawitter, Dipl.-Bw.(FH)/Dipl.-Vw./Dipl.-Hdl. Martin
Behörde / Gericht:Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (in Münster)
Datum:16.04.2014
Aktenzeichen:15 A 1766/13
Gesetz:
Typ:Arbeitshilfen und Hinweise
Kategorien:Verwaltungsrecht
Rechtsstand:
Dokumentennummer:15003385 ebenso Heft 2/2015, Seite 60

Beitragserhebungsberechtigung für eine Kreisstraße geht auch durch eine Straßenbaulastvereinbarung nicht auf die Gemeinde über

. . . - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16.04.2014 - 15 A 1766/13 - Leitsatz des Gerichts: Eine Kreisstraße kann auch dann keine abrechenbare kommunale Erschließungsanlage i.S.d. § 127 Abs. 1 und 2 Nr. 1 BauGB sein, wenn die Gemeinde sich kraft Vertrags gegenüber dem Kreis zur Planung, Bauausführung, Unterhaltung und Kostentragung verpflichtet hat. Die abrechenbare örtliche Straße findet ihre Grenze als Erschließungsanlage vielmehr äußerstenfalls dort, wo die Kreisstraße beginnt. . . .

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