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Titel:Steuerrückstellungen sind nicht zwingend in Höhe der später festgesetzten Steuer zu bilden, sondern in der Höhe, in der am Bilanzstichtag mit einer Steuerfestsetzung gerechnet werden muss
Autor:
Behörde / Gericht:Niedersächsisches Finanzgericht (in Hannover)
Datum:15.03.2012
Aktenzeichen:– 6 K 43/10, (rkr.) –
Gesetz:
Typ:Rechtsprechung
Kategorien:Bilanzsteuerrecht, Körperschaftssteuer/SolZ, Umsatzsteuer
Rechtsstand:
Dokumentennummer:12001791 ebenso Heft 9/2012, Seite 245

Steuerrückstellungen sind nicht zwingend in Höhe der später festgesetzten Steuer zu bilden, sondern in der Höhe, in der am Bilanzstichtag mit einer Steuerfestsetzung gerechnet werden muss

. . . - Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 15.3.2012 - 6 K 43/10, (rkr.) - Sachverhalt: Streitig ist eine Änderung des Körperschaftsteuerbescheids für 2002, die auf § 174 Abs. 4 AO gestützt wurde. Die Klägerin, die ein Elektrizitätswerk betreibt, hatte im Streitjahr 2002 in der Steuerbilanz eine Rückstellung für Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten passiviert, da sie unberechtigter Weise Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis erstellt hatte. Nach § 14 Abs. 3 UStG 2002 schuldete sie den ausgewiesenen . . .

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